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Abwrackprämie für Datenschleudern

Unter dem Slogan „ Abwrackprämie für Datenschleudern “ startet die itWatch GmbH eine Kampagne für den Austausch unsicherer IT-Sicherheitsprodukte. Angesichts des aktuellen NSA-Datenskandals bietet das deutsche Unternehmen signifikante Nachlässe auf die itWatch Enterprise Security Suite, wenn von einem Anbieter vergleichbarer Funktionalitäten mit Datenweitergabe zur Lösung ohne Hintertüren aus dem Hause itWatch gewechselt wird. 

Wie in jüngster Zeit aufgedeckt wurde (siehe zum Beispiel SZ "EU schützt Bürger nicht vor der US-Spionage" , haben amerikanische IT-Hersteller und –Anbieter verstecke Hintertüren und Schwachstellen in Ihren Produkten ausgenutzt, um Anwenderdaten zu erfassen, zu sammeln und in letzter Instanz an Nachrichtendienste weiterzugeben. Die itWatch sperrt sich gegen ein solches Vorgehen und fordert Unternehmen sowie Anwender dazu auf, unsichere IT-Sicherheitsprodukte „abzuwracken“. Mit einem Nachlass von 70% beim Wechsel auf itWatch-Produkte möchte die itWatch - die ohne Hintertüren ausschließlich in Deutschland entwickelt - einen Anreiz schaffen auf qualitative deutsche IT-Sicherheit umzusteigen.

Spiegel online erklärt Prism und Tempora so: "Hinter dem Namen Prism verbirgt sich ein Spähprogramm der NSA, das offenbar seit 2007 aufgebaut wird: Abgeschöpft werden offenbar unter anderem E-Mails, Fotos, Privatnachrichten und Chats; laut den geleakten Geheimdokumenten hat die NSA Zugriff auf die Server von Microsoft, Google, Facebook, Apple, Yahoo, Skype und anderen IT-Firmen. Die Unternehmen bestreiten diesen direkten Zugriff.“

Ganz aktuell dazu hat der Bundesverband IT-Mittelstand (Bitmi) eine explizite Warnung in Bezug auf den  in diese Richtung ausgesprochen:

„Der Bundesverband IT-Mittelstand (Bitmi) warnt nach Prism und Tempora vor Informationstechnologie aus den USA. "Deutschland ist besonders anfällig für solche Spionageaktionen. Unsere Wirtschaft ist sehr stark von ausländischen Technologien abhängig und wir wissen nicht, ob und welche Hintertüren noch in häufig benutzten Soft- und Hardwareprodukten eingebaut sind", sagte Michaela Merz, IT-Sicherheitsexpertin des Verbandes.“

(Quelle: http://www.golem.de/news/prism-skandal-furcht-vor-hintertueren-in-us-software-und-hardware-1306-100012.html 04.07.2013)